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le glam-o-phon petit

Chips-Telefon

Jugendrakete vs. Feuerwehr

Fensterersatzbild (Baum)

Gabi oder zwei Farben Gelb

relay click to light Serie: Der Letzte macht das Licht aus (wenn es noch nicht zu spät ist), singLicht, (tripod)

Die Tiere

meistersch_ler katalog a-z 2009

„Just Because they´re shining doesn´t mean that they´re all diamonds.“

rock you like...

one 103 happy: 83 sad minute and thirty seconds

das ultimative konkrete musikvideo

 

wildpferd

mit yoko ono als idee unter der autobahn zur hölle

my shiny piece

Lebensziele

Donnerstag gruen blau

ich als living sculpture

 
2012    
 

Schmetterlings - Effekt Prothese

 

An die Errungenschaften genetischer Züchtungsmethoden anknüpfend, möchte auch er die Vorteile und Stärken einer Spezies nutzen, um die körperlichen Beschränkungen einer anderen zu überwinden. Da die Erkenntnisse in der Mikrobiologie, Genmanipulation und im Biohacking seine „geistigen Kapazitäten scheinbar überfordern“, greift Schmidt einfach auf Mittel zurück, die er beherrscht: Beobachtung, Bildaufnahmen, reflektive Semiotik, d.i.y. und Basteln. Auf diese Weise kann er dennoch am großen „Projekt Zivilisation“ teilhaben und seinen Beitrag zum kulturellen Fortschritt leisten. Die Schmetterlings -Effekt Prothese ist ein Versuchsaufbau und ein Kreislauf, der seinen eigenen Setzungen folgt. Für die Flügel des phantastischen Konstruktes lernte er aus Videotutorials unter anderem wie man sein eigenes Plastik herstellt. Digitale Bildvorgaben auf einem Monitor stimulieren die Bewegungen der Prothese und hauchen seiner Erfindung Leben ein. 

(Katharina Bese, Weimar, 2012)

 
     
 

Das Delta des Deppen

von

Tom Schön und Per Olaf Schmidt

Skulptur(Stuhl, Motor, Fahne, HD-projektion)

Ein ewig kippender Stuhl, kurz vor dem umfallen, und dennoch bleibt das Großereignis aus. Vielmehr signalisiert eine unter der Projektion weisse Fahne die Kapitulation gegenüber dem ewigen scheitern. Tom Schön und Per Olaf Schmidt projizierten für Ihre Installation "Delta des Deppen" den Ausschnitt eines Films, in dem die beiden als Protagonisten in bizarrer an Commedia dell´arte erinnernde Verkleidung, sich Knie und Rückgrat wund performen um sich wieder in eine vorteilshafte Position zu bringen.

 
2011  
 

Nur das Meer sah zu

von

Tom Schön und Per Olaf Schmidt

mit

Dario La Stella, Valentina Solinas, Renata Gaspar, Robert Redmer, Tom Schön, Per Olaf Schmidt

 

Musik: Lucineh Hovanissian

23 min

hd, 16:9, Farbe, Stereo, pal

Eine dystopische Erzählung aus der Zeit dazwischen. In fünf Tableaus agieren neue Gesellschaften blindlings im Rückfall in alte Muster und Strukturen - in Zyklen von Hierarchie und Dummheit, Besitzanspruch und Solidarität, Macht und Ohnmacht, Sehnsucht und Sinnlosigkeit. Die Oper grüßt das Epos, das Epos grüßt das Pathos, die Shotgun-Epiphanie grüßt das Märchen und die Allegorie ist allerorten. Das Ende ist da. Der Himmel ist hell. Der Weg ist weit.  
     
 

le glam-o-phon petit (v.1)

(Blechdose, Deko-Glitzer, Mobiltelefon, PC-Ventilator, Salzstreuer, Kabelbinder)

 

le glam-o-phon petit hängt über der Tür, vor der ehemaligen Lüftung. Auf Anruf kann man sich ein klein wenig fehlenden Glamour anduschen.  
   
 

Blind-Spot - ein Geschenk Workshop

(Stranddistel-Popcornhaube)

In der Stranddistel Pelzerhaken veranstalteten Herr Thiesler, die Schüler des zwölften Jahrgangs des Neustädter Gymnasiums und ich einen Workshop.

Ziel des Workshops war es an den Ort angepasste Einschnitte vor zunehmen, die für eingeladene sehbehinderte oder blinde Gäste den Ort aufwerten.

Ich installierte vor der über die Jahre mit Frittierfett belasteten Küche einen duftetenden Popcorntopf inklusive Spritzschutz und Tonübertragung. Der Ton wurde direkt auf die Dunstabzugshaube in der Küche gespielt: Ein Remix aus dem geloopten Eigengeräusch der Haube und "an der blauen Donau" bzw. "Popcorn".

 
   
 

Chips-Telefon

(Schlagzeug Becken, Mobiltelefon,präparierte Tüte Chips, Faden, Pappschild, Glühbirne)

fotos: Philip Bais

Das Becken hängt im Raum, da drüber hängt eine Telefonnummer und eine Chipstüte. Wird die Nummer angerufen, vibriert sich ein auf dem Becken liegendes Mobiltelefon auf den Rand des Beckens zu, fällt schließlich herunter und öffnet die Tüte Chips per Bindfaden Verbindung.

The cymbal is hanging from the ceiling, above it there is phonenumber on a cardboard sign and a bag of potato chips. If the number gets called, a mobile phone vibrates itself off the cymbal until it drops off, opening the bag of chips via string connection.

 
   
 

(derw/taenzerole)

(Super8 Projektor, Filmloop, Zeitschaltuhr, Glitzerstoff, Derwischfigur, Mini-Beamer)

foto: Philip Bais

   
   
 

Jugendrakete vs. Feuerwehr

Spektakel(batteriebetriebenes Spielzeug-Feuerwehrauto, Rauchmelder, Relais, Mobiltelefon, Rauchtablette, Blechrakete)

Die "Jugendrakete vs. Feuerwehr" ist in einem beinahe lebenslangen Prozess entstanden. Ich fand die Notiz "... in meiner Jugend glaubte ich später abzugehen wie eine Rakete...".

Das Auto wird mit einem gehackten Feuermelder in Bewegung gesetzt, nachdem es über eine vermerkte Telefonnummer einen Anruf gegeben hat, der eine Rauchtablette entzündet.

Das erhoffte Spektakel bleibt ruhiger als erwartet, und der kalte gelbe Rauch braucht seine Zeit bis er sich verflüchtigt hat.

 
   
 

Fensterersatzbild (Baum)

kinetische Bild Installation (Glasscheibe eines LED Bilderrahmens, Bilderrahmen, 2 Motoren, 9V-Block, Glöckchen, bilderrahmen, Pappe, Kabel, Fotowiderstände)

 

-play demo-

Von diesem Bild gibt es nur schlechte Fotos, denn es muss an einem Fenster hängen und das Licht von hinten bekommen. Nur dann kann die kleine Glasplatte des Monitors von hinten beleuchtet werden, und als Fensterersatz dienen. Als romantisches Motiv wählte ich die Krone eines kleinen einsam auf dem Tempelhof stehenden Baumes. Wenn die Blätter auf dem Bildschirm sich bewegen und draussen die Sonne scheint, klingeln die Glöckchen.

There are only bad images of this work, as it has to place on a window with the sunlight shining on its back. Only like this, the little glas-shield of the monitor is illuminated from the behind and can serve as windowreplacement. As romantic motive i chose a lonely tree from the center of Tempelhof. When the leaves are moving on the screen, and the sun outside is shining, the bells are ringing.

 
   
 

Gabi oder zwei Farben Gelb

von und mit

Tom Schön, Sebastian Neubauer,Per Olaf Schmidt

Kamera: Sebastian Egert

24 min

hd, 16:9, Farbe, Stereo, pal

 

 

 

 

Eine groteske Familientragödie in Form eines Kammerspiels.
Der Film zeichnet den Verlauf eines Tages ab - den Geburtstag des Einzelkindes Gabi. Gabi ist in jedweder Situation über die Maßen emotions- wie anteilslos, scheint nichts zu verstehen oder verstehen zu wollen. Der Grund dafür ist nur allzu offensichtlich - Gabi ist ein Bär. Dies wiederum scheinen die Eltern, ein verschrobener Alchemist und eine objektophile Hausfrau, nicht zu verstehen und vor allem nicht akzeptieren zu wollen.

Der Film ist eine Parabel auf unbewusste Ausübung psychischer Gewalt innerhalb familiärer Strukturen und blinden Willen zur Aufrechterhaltung konventioneller Muster in unkonventionellen Gemeinschaften.

 

A grotesque family-tragedy in form of an intimate play.

The movie portraits a family, celebrating their childs birthday. Still besides these evidently happy circumstances no celebratory ambience may arise.
The child is emotionless and does not seem to accept any sympathies, it does not understand or does not want to understand. The reason is all too obvious - the child is a bear. This again the parents, a quirky alchemist and a objectophile housewife, do not seem to understand and even more accept.

The movie is a parable on subliminally submitted force within family structures and the blindly persecuted act of volition to maintain conventional archetype in unconventional community.

Text: Tom Schön

 

 

IKFF HAMBURG, No Budget Wettbewerb

"lobende Erwähnung":

Begründung:

Vielleicht wollen wir diesen Film nie wieder sehen, aber wir werden ihn nie vergessen: Trash für Fortgeschrittene. Zäh, sperrig und mit einem ellenlangen, mantraartigen Monolog mit nur einem Wort: Mama. Konsequent bis zur Qual.

 

2010

 
 

relay click to light Serie

1) Der Letzte macht das Licht aus (wenn es noch nicht zu spät ist)

foto: Philip Bais

-play demo-

 

 

Eine wunderbare Kaffeedose klickt und leuchtet, schaltet sich selbst an und aus - im Loop. Ein Schaltplan der nur für sich selbst besteht.

Die Verzögerung der Schaltungen bestimmt den pulsierenden Rhythmus. Licht schaltet Licht ein, schaltet Licht ein, schaltet Licht ein, schaltet Licht aus. Oder drei sind glücklich, wenn es leuchtet und lassen ihre Nachbarlampe leuchten. Einer schaltet sie aus, wird als Folge 4 Klick später ausgeschaltet und schaltet 3 wieder ein.

 

A ´wunderbare´coffeebox clicks and shines, switches itself on and off, in a loop. A circuit scheme existing only for itself.

The delay of the fatigue switches determines the pulsating rhythm. Light turns on light, turns on light, turns on light, turns light off. Or three are lucky if its shining and turn on their neigbour light glowing. One turnsthem off and as a result gets switched off four clicks later, and turns on three again.

 

 
  2) singLicht

-play demo-

Das elektrische Teelicht spielt eine Melodie. Es scheint nur zu blinken, aber beim anhalten eines Lichtrelais entdeckte ich ein Lied im zufälligen flackern.

The electric candle plays a song. It seemed it was just blinking, but holding a lightrelais next to it, I discovered a song in the flickering.

 
  3) (tripod)

 

-play demo-

Eine Kerze brennt und wird von einer Lupe an die Wand projiziert. Ab einem bestimmten Moment schaltet das Projektionslicht ein Pendel, so dass die Projektion ihrem Schalter auszuweichen beginnt und ein Klickkonzert beginnt.
   
  gehtgehtnicht
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Eine Lichtorgel aus einem Kofferkino.

Für einen Musikalischen Auftitt erstellte ich aus selbst gefilmt und entwickelten Super 8 und 16mm Filmaufnahmen ein Musikvideo-Programm mit konkreten bis zu historisierten Bild-Sequenzen.

Das Herzstück der Installation (das Lichtorgelkästchen hier im Vordergrund) hatte leider keine Lust mitzumachen. Für den Auftritt bestimmten deshalb - anstatt des Raumklanges - vier der Zuschauer mit unterschiedlichen Schaltern durch manuelles ein- und auschalten der Glühbirnen den rythmischen Schattenwurf in der Installation.

 
 

Live/Musik/Installation (Koffer, Ventilator, 4 Glühbirnen, Blechdose, Zweige,Schnur, 4 verschiedene Schalter bzw. Lichtorgel, DVD Player, Stereoanlage, Beamer)

Super8 & 16mm digitalisiert, s/w, 23 min

   
   
  Fussball-WM Halbfinale Live- Vertonung

 

Sebastian Neubauer, Francisco Montoya und ich wurden für eine Filmvertonung eingeladen.

Die Fussball WM wurde auf den gleichen Termin gelegt, und wir beschlossen das zu nutzen und starteten den Versuch einer live Coverversion.

Den Südafrika typischen Stadiondrone modulierten wir mit einem akustischem Palimpsest der vorangegangenen WM-Spiele der Kontrahenten Spanische Auswahl und DFB-Elf.

Dazu sprachen wir live den Kommentator des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders nach, soweit es ging.

Für Karten sollte es Wasser Eis regnen, aber der Schiedsrichter hielt sich zurück.

Nach dem Tor liessen wir eine Taube steigen.

 

 
2009  
  Die Tiere
06.jpg

 

Drei Tiere aus Pappe und Holz – eine Libelle, ein Kormoran mit ausgebreiteten Flügeln und ein Kälbchen – stehen still angeleuchtet in einem sonst dunklen Raum. Ab und zu ertönt ein Rattern und eines der Tiere ruckelt vorwärts. Irgendwohin. Dabei kann es nicht besonders weit kommen, denn es ist an einem Kabel angeschlossen, das wie eine Leine, seinen Radius beschränkt. „Die Tiere“ verteilen sich immer wieder neu im Raum. An ihren Köpfen, dort wo die Augen sein müssten, sind kleine Monitore befestigt, wo je eine Filmaufnahme mit dem jeweiligen Tier zu sehen ist. Eine Libelle am See, Kormorane auf einer Laterne am Hafen und ein Kälbchen auf einer Kälbchengala.

Auf jedem Monitor klebt ein winzig kleiner lichtempfindlicher Sensor, der immer wenn diese Stelle des Monitors heller wird, einen Lautsprecher aktiviert. Durch die dabei entstehende Vibration ruckeln die Tiere voran. An der Wand bewegt sich parallel dazu ihr übergroßer Schatten.Die digitalen Filmbilder sind für sich allein fast tautologisch. Der Betrachter nimmt sie als etwas wahr, das er kennt. Das ist aber nur ein Schein, denn er kann die lebendige, synästhetische Erfahrung von Ole nicht teilen: weder die Kindheitserinnerung an den Wunsch nach einem hüpfenden Spielzeughund - “Diese Hunde die abwechselnd bellen und springen.“ - noch an die gefundenen und filmisch dokumentierten Tiere.

Anstatt die Filme als solche auszustellen, wird ihnen eine Art Tastapparat vorgeschaltet. Das Bild wird durch den Sensor in Ton und durch die Vibration in Bewegung übersetzt. Auf diese Weise vermischen sich mehrere Wahrnehmungsebenen.

Three animals out of cardboard and wood - a dragonfly, a cormorant with its wings spread and a calf - are illuminated standing still in an otherwise dark room. From time to time you hear a rattle, and one of the animals moves forward joltingly. Anywhere. It can not get very far, because it is connected to a cable, which limits like a leash, its radius. „Die Tiere“ are spread over again in space. On their heads, where the eyes should be, small monitors are attached, on each one a recorded film can be seen of the respective animal. A dragonfly on the lake, cormorants on a lantern at the port and a calf in a calfShow.

On each monitor sticks a tiny light-sensitive sensor, which - triggered by the light of the monitor- activates a loudspeaker. Through the resulting vibration the animals forward jerky. On the wall paralelly moves their supersized shadow. The digital film images are almost a tautology in itself. The viewer perceives it as something that he knows. But this is only an appearance, for he can not share the vibrant, synesthetic experience of Ole: neither the childhood memory of a desire for a bouncing toy dog - „The dogs bark and jump turns“ - Nor of the animals found and documented on film .

Instead of exhibiting the films as such, there is a kind sensing-gadget preceded to them. The image is translated by the sensor into sound and by the vibration into movement. This way creates a mix up of several levels of perception.

Text: Corinna Kirchner, Bremen 2010

 
  Installation (Holz, Pappe, digitale Bilderrahmen, Licht gesteuerte Synthesizer, Bass-Shaker, Kabel, Rollen)
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exhibition: Sandnes A.i.R. exhibition, KinoKino sandnes 9.12.2009-7.2.2010

Meisterschülerausstellung HBK Braunschweig

 
   

05

-play demo-

 
   
 

meistersch_ler katalog a-z 2009

2009, 10x15cm, 65-Seiten (Auflage 40)

-click image for web pdf-

Der "meistersch_ler katalog a-z _2009" enthält Bilder zu den Namen aller Künstler, die gleichzeitig mit mir an der HBK ihren Meistereschüler absolvierten. Ich gab die Namen in eine Internet Suchmaschine ein und stellte eine Bildauswahl für jeden Namen subjektiv zusammen. Die 40 Exemplare verschenkte ich an die Personen hinter den Namen zu den Bildern - meine fellow Meisterschüler.

The "meistersch_ler katalog a-z _2009" contains pictures to the names of all artists, who terminated their HBK-artschool career as "Masterstudent" along with me. I searched on the internet for pictures according to the names, and set up a subjectiv collection of pictures. All 40 pieces I had printed, I gave away as a present to the people behind the names to the pictures - my fellow Meisterschüler.

 

 

 
   
  „Just Because they´re shining doesn´t mean that they´re all diamonds.“
feenvorhaarn.jpg
Passanten die glitzernde Kleidung trugen wurden an zwei Tagen gebeten, diese für die Kamera zu präsentieren. Dieser Film wird als Loop im Mobile projeziert und gleichzeitig von zwei mit Fotosensoren die an Elfenfiguren vor dem Bild schweben abgehört. Der so entstehende Ton wird von einem selbst gelöteten Synthesizer emuliert und über einen Lautsprechersystem innerhalb der Mobilekonstruktion wiedergegeben. Im Kybernetischen mobilée determinieren die Feen den Ton, der durch Ihre Position im Raum vor den für die Kamera glitzernden Menschen in der Projektion bestimmt wird.  
 

Mobilée (Beamer/ Leinwand/ Licht-Synthesizer/ Spielfiguren/ Pailletten/ DVD Player/ DVD loop 7min./ Subwoofer/ Glöckchen/ Rundhölzer/ Kabel/ Seil)

 

 

mobileevor weiss.jpg

-play demo-

 

Bypassers wearing glittering assecoires were asked to present those to the camera. This movie is projected as a loop and at the same time interpreted by two fairy-figures equipped with photosensors.
In this way the sound is created by a self-made light-synthesizer and played over a loudspeakersystem inside the mobile construction. In the cybernetic mobile the fairies determine the sound, which results out of their position in the space in front of the projected people who wer glittering for the camera.
 
   
 

rock you like die Playstation, die Opa Hannover bauen wollte

Installation(Gitarre, Lichtschrankenrelais, Handventilatoren, Minibeamer, DVD-Player, Marshall Gitarren-Verstärker)

 

hurri1doku

 

-play demo-

Funkelnd, blitzend erhebt sich wie eine Bühne en miniature das Podest im dunklen Raum. Darauf liegend: eine E-Gitarre. Dahinter stehend: ein turmhoher Marshall Verstärker. Vor der Gitarre einer Leinwand gleich, aufgespannt ein Pailletten besticktes Tuch, auf welches ein Fernseh-Mitschnitt eines spektakulären „Scorpions“-Konzertes auf dem Roten Platz in Moskau projiziert wird. Karaoke Untertitel laden zum mitsingen ein. „Rock you like a hurricane...“- bei jedem Lichtblitz fährt ein Ventilator über die offenen Gitarrensaiten und bringt den Verstärker zum kreischen.

Sparkling, flashing laying like a stage en miniature the pedestal in the darkened room. On top: an elctric guitar. Behind it standing: a towerhigh Marshall Amp. In front of the guitar, a sequined glittering canvas on which is projected a TV-recording of a spectacular „Scropions“ concert from the red-square in Moscow. Karaoke subtitles encourage to sing along. „Rock you like a hurricane“- with every flash of light a hand-Fan drives across the open guitarstrings an gets the amplifier screaming.

 
   
 

Wald

Schild (Spanplatte, 72 Infrorot-LEDs)

3Wald300dpi182.psd

Unsichtbar hängt eine unscheinbare Spanplatte in der Dunkelheit des Raumes. Erst das Auge der digitalen Kamera entdeckt den schillernden Schriftzug Wald darauf. Das komplexe Hilfsmittel eröffnet den Blick auf das Bild in dem aus LEDs gesetzten Text. Wald. Ernst gemeinter Verweis oder in seiner Form eine schlichte Brechung des Gewohnten? Wald entzieht sich gleichsam seiner Wortbedeutung und Funktion wie es den versteckten Glamour in Natur, Technik und Pommes-Bude aufspürt.

In the darkness of the room there is an unimpressive almost invisible flakeboard. Only the eye of the digital camera discovers the shimmering „Wald“ (ger.=forest) lettering on it. The complex tool opens the view to the image text set of LEDs. „Wald“/ Forest. Serious reference or in its formality a simple twist of the accostumed? „Wald“ eludes its literal meaning and function as much as it detects hidden glamor in nature, technology and snack stall.

 
     
   
stupid_per_olaf_schmidt_2.jpg
   
    9_stupid_per_olaf_schmidt_1.jpg    
2008  
 

ein geschlossener Punkt

Installation/loop

dv, 4:3, s/w, pal

pixelpunkt.psd

-play demo-

Ein einzelner Pixel der sich um das Zentrum eines Bildschirms in einer betriebsamen Fussgänger Zone bewegt.

A single Pixel, moving aroung the center of a screen in a crowded pedestrian area.

 
   
 

one 103 happy: 83 sad minute and thirty seconds

1:23min

Standbilder,dv, 4:3, Farbe, Stereo, pal

12pxhappy046

-play-

Ich wollte einen Film machen, dem ich das höchstmögliche Potential an Emotionen einschreibe, also erstellte ich eine Liste mit möglichen Bildsituationen, die ich den Kategorien „happy“ oder „sad“ zuschrieben. „Happy“ sind zum Beispiel Sonnnenuntergänge, Torte, Spielzeug, Strand, während „sad“ eher Krieg, Verwüstung, Dürre, Geiselnahme sind. Die Bilder zu diesen Begriffen bekamen in dem Film die gleiche Berechtigung von jeweils einem Frame und 8x8Pixeln. Zur Tilgung der formalen Strenge und zur ganz persönlichen Bindung musste ich unter die fünfziger-Jahre Konkrete Poesie-Lesung ein nuller-Jahre Fahrstuhl-homerecording legen.

I wanted to make a small film with the highest emotional potential written in it, so we wrote a list about possible images we would add either to the category „happy“ or „sad“. „Happy“ e.g. are sunsets, cake,toys, beaches, while „sad“ holds images as war, drought, devastation, hostiles. The images each got the same chance of one frame and 8x8 pixels. To reduce the formal rigidity and add some personal relation, I had to mix the fifties concrete poetry- recitation with some zero-years elevator-homerecording.

 
   
 

1000 Ejakulationen [-973]

Vinyl und Speisestärke 2-Kanal Ton Installation

2 Schallplatten, 2 Plattenspieler, Kopfhörer, 12“Lautsprecher, Verstärker

1000Platte.JPG
   
   
 

das ultimative konkrete musikvideo

Installation/loop

2-Kanal Bild/Ton Installation

(Kartons, Hifi-Boxen, Beamer, Karaoke-Verstärker,DVD-Player, DVDs, Mikrofon, Fotodiode, Kabeltrommel)

_MG_5464

-play demo-

„Ich habe die Maschine gebaut die blinkt

und das ultimative konkrete Musik Video

selbst erstellt.“

Per Olaf Schmidt inszeniert filmisch Versuchsanordnungen, in denen zwei Pappkartons den Rahmen für seine experimentellen Video projektionen bilden. Auf eine Kinoleinwand im Miniaturformat flackern nacheinander 23 essentielleBotschaften auf, von „Arbeit“ über „Sex“, „Freundschaft““ und „Schlaf“ bis hin zum „Essen“. Zwar kommt diese alternative Musikbox ohne lallende Beschallung aus, doch sie blinkt nicht nur, sie rattert auch – und führt uns dabei hinters Licht. Denn was klingt wie ein emsig vor sich hin arbeitender, nostalgischer Filmprojektor, ist das Ergebnis digitaler Technik: ein Kontaktmikrophon hört im inneren die Geräusche eines DVD-Players ab. Zur autonomen Bilderzeugungsmaschine wird die Kiste, wenn das Bild hängen bleibt, unvorhersehbar und mit nicht zu programmierenden abstrakten Ergebnissen. Der zweite Film erzeugt seine experimentelle Tonspur direkt an der Quelle des Mediums: durch das „Abhören“ des Lichtes mit eine Fotodiode. Der Ton zu den Bildern ist also keineswegs zufällig, sondern ebenso konkret wie die „Musikvideos“ selbst, die uns die Geschichte des Films vor die Augen und der digitalmedien in die Ohren führen. Als etwas labile kunterbunte Jahrmarktsattraktion unterhalten die beiden Wunderkistenauch ohne Blick in die Technikgeschichte und versprühen dabei den Charme unaufdringlicher Beiläufigkeit und improvisierten Bastelns. Damit ähnelt Per olaf Schmidts Vorgehen demjenigen der Pioniere des film, über die André Bazin schreibt: „Niepce, Muybridge, Leroy, Joly, Demeny, selbst Louis Lumière sind Monomanen, Verrückte, Bastler oder, im besten Fall, erfinderische Fabrikanten“(André Bazin, Was ist Film?, hrsg von Robert Fischer, Berlin 2004)

Text: Lisa Steib und Britta Stinn, auszug aus „verschachtelt-Sina Heffner, Per Olaf Schmidt, Markus Zimmermann“, Wolfsburg 2009

 
   
 

this guy at commercial

4:58min

16mm b/w digitalisiert,mini dv, 4:3, Farbe, Stereo, pal

Fillm: Per Olaf Schmidt

Musik und Konzep: Per Olaf Schmidt und Franziska Ulbricht

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Ein Musik Video aus verfilmten Reisenotizen.

Die Wörter von dem was Franziska sah wurden ein kleiner Film. Durch den Flicker in unseren Film, der von einem Kameradefekt erzeugt wurde, bekommt man nicht mehr als einen kurzen Eindruck der Signifikanten, und den der Geschichte vorangegangenen Ereignissen, während der Film sich physisch zu zerstören scheint.Ein Gedicht über Armut und Vortäuschen.

A musicvideo from travelnotes.

The words of what Franziska saw became this small movie. Through the flicker of our film, that derives from the film transport failure of the movie camera, you can get nothing but a glimpse of the signifikants and what made up the preceding event, while the filmmaterial seems to be destroying itself. A poem about poverty and pretending.

 
     
   
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roxybling.JPG
   
2007  
 

wildpferd

3:38min

16mm, dv, 4:3, S/W, Stereo, pal

Video und Musik :Per Olaf Schmidt

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-play-

Auf einem Weg aufs Land hinter den Schrebergärten und durch das kleine Waldstück, über den Acker, da sind die Pferde. Keine Mustangs, aber ich besang sie als solche in Anlehnung an ein wunderschönes Lied von (smog). Übersetzt, das begehren verdoppelt und die Apathie amplifiziert.

On trail to the country, behind the gardens, passing the little forest-section, passing the field, to where the horses are. No Mustangs, but I sang to them as such, referring to a beautiful song by (smog). Translated with doubled longing and amplified apathie.

 
   
 

mit yoko ono als idee unter der autobahn zur hölle

6:44 min.

mini dv, 4:3, farbe, stereo, pal

Per Olaf Schmidt, Sebastian Neubauer

34

Warum muss es ausgerechnet Yoko Ono sein, die berühmte Friedensaktivistin, Fluxus-Künstlerin, Bandleaderin und Witwe von John Lennon?

Natürlich hat Yoko Ono gesagt, dass jeder Fluss ins Meer fließt. Aber wie lange gilt eine solche Weisheit? Einige Generationen später tritt Per Olaf Schmidt mit seiner Gitarre auf, an einem typischen „Unort“, wie ihn Straßenverkehr überall geschaffen hat. In vollem Bewusstsein musikalischen Missklanges nimmt er sich den Wahrheitsgehalt solcher Sätze vor. Die Performance gerät zu einem explosiven Gemisch aus Sinnsuche, Skepsis, musikalischer Parodie und Selbstbefragung seiner Generation.*

Why does it actually have to be Yoko Ono, the famous peace activist, fluxus artist, bandleader and widow of John Lennon?

Of course Yoko Ono said, each river flows into the ocean. But for how long is such wisdom valid? Some generations later Per Olaf Schmidt performs with his guitar, in a classical „in-between-space“ as urban traffic constructions leave them unused anywhere. With complete knowledge of his musical dissonance he takes up on the truthfulness of such sentences. The performance turns into an explosive combination of a quest for meaning, scepticism, musical parody and self assessment of his generation.*

*aus: „WASSER. STRÖME. ZEITEN Die Elbe [in]between, Magdeburg 2007

 
   
 

my shiny piece

4:28min

mini dv, 4:3, Farbe, Stereo, pal

Video und Musik: Per Olaf Schmidt

Kamera: Sebastian Neubauer

mit Andreas S., Corinna Kirchner, Per Olaf Schmidt

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Ein ausdrucksstarker Tanzfilm, wahrscheinlich.

„Ich hab das jetzt einfach gebaut weil ich so das Bedürfnis hatte das gerade zu tun, das lag so in mir drin... ... aber ich hab das jetzt hier mitgebracht damit ich damit ich euch das zeigen kann... also dir oder ich weiss nicht... ist es o.k. für dich? oder ist es zu schräg irgendwie..? ich meine du musst das ja haben wollen. nächtes mal könnte ich daran denken was du mir das letzte mal erzählt hast was nicht so gut war oder so“

Beweisvideo davon, wenn man versucht zu glänzen, sich nicht ganz sicher ist, aber trotzdem seine Bilder auf den Schirm vor uns wirft.

An expressive dance movie, probably I guess, isn´t it?

„I kind of built this, to like show you, I mean I hope it´s not too weird for you, in the end your the one who´s got to like it... You can just tell me what you think of it, maybe I´d change something next time, or I´ll try to think in advance of what you told me you didn´t like...“

Evidence of what happens when someone tries to shine, is not quite sure about it, but still ejaculates his images onto the screen in front of us.

 
2009  
 

powerplant 91

4:51min

mini dv, 4:3, Farbe, Stereo, pal

Video und Musik :Per Olaf Schmidt und Sebastian Neubauer

pp91heftdruck.psd

Eine Kamera ein Tonstudio kombiniert mit fortgeschrittenem Choreografischen Talent und kunsthandwerklicher finesse: Ein Fuchs, ein Elefant und eine Glühbirne performen sich auf einem offenen Feld die Füße wund. Ein workshop über die notwendigen Codes eines HipHop Videos. Anstelle von Nutten, Goldschmuck und Schusswaffen, haben wir den Tod, einen alten Synthesizer, Gitarren, einen Plattenspieler und unendlich viel Falschgeld. Zu alldem improvisiert der Fuchs eine moralische Geschichte.

A nice camera and a recordingstudio combined with our advanced choreographic dancing and handicrafts skills:A fox, a skull, an elephant and a lightbulb are performing the night away on an open field. Our silly excursion using some necessary codes of a Hip Hop Video. Although instead of guns, bitches and bling, we have Death, a knife, a synthesizer, guitars, a turntable and lots of fake money, along which the fox improvises moral story.

 
   
 

„Mit Yoko Ono(91) in der energetischen

Vitrinenplantage“

 

Vitrinefuchs.psd

Sebastian Neubauer und ich wurden gebeten, eine Möglichkeit zu entwerfen unsere Arbeiten auf einem Parcour rund um den Maschsee in Hannover zu präsentieren. Wir entschieden uns für Überdimensionale Papphandys in Selbstgespaxten Holzvitrinen.

Sebastian Neubauer and I were asked to come up with an idea how to present our videos in an outdoor parcour around the Maschsee, Hannover. We decided to build overdimensional cardboard mobilephones in selfmade display cabinets.

 
 

zwei Vitrinen je 80x80x90cm

Videos beide mini dv, 4:3, Farbe, Stereo, pal

Video und Musik :Per Olaf Schmidt und Sebastian Neubauer

Holz,Plexiglas, LED Lichterketten, digitale Bilderrahmen, Pappe, Lautsprecher

Vitrineyoko.psd
pp91skizze1.pdf  
2006  
 

Lebensziele

10:43-14 min.

mini dv ,16mm digitalisiert, 4:3, farbe, stereo, pal

Per Olaf Schmidt

Mit einem 16mm Lehrfilm mit dem Titel "Lebensziele" als Anlass, entwarf ich einen Status quo meines Standpunktes unter dem Arbeitstitel "27 and I´m fucked". Während in dem Lehrfilm jugendliche erklären welchen Lebensentwurf sie sich erstellt haben, merke ich während meiner Filmgeburt an, dass ich nichts sehen kann. Mein digitales Double sieht sich später in seiner Anpassungsunwilligkeit durch Emperor Ming und Princess Auras als Vater und MutterGehirnwäsche ausgesetzt. Nach einer Verschnaufpause auf dem Sofa dürfen Walrosse am Super8himmel tauchen, zu selbstgemachtem Wüsten-Drone-Rock, und verschwinden als Lichtpunkte. Eine finale Autofahrt führt dem Fatalismus entgegen, bevor ich mich im Film der lokalen Folklore zuwende.  
   
 

Donnerstag gruen blau

2:43 min.

mini dv ,16mm digitalisiert, 4:3, farbe, stereo, pal

Per Olaf Schmidt

Eine kurze Geschichte über eine besondere Entdeckung.  
   
 

ich als living sculpture

Installation/living sculpture(Kraxe, Beamer, DVD Player, Kabeltrommel, spanngurte)

Um als Zentrum meines vom Film formulierten Höhepunktes ansprechbar zu sein, reduzierte ich die Abbildung auf ein Feuerwerk.

An ein Rucksackgestell knotete ich die zur Bildabspielung nötigen Geräte, um sowiet zu gehen wie mich die Kabeltrommel ließ.